Deutsche Übernachtungspreise leicht im Plus

18.07.2017

(Grafik vergrößert sich durch anklicken)

Die deutschen Hotelpreise haben im zweiten Quartal 2017 insgesamt leicht angezogen. Sie stiegen gemäß dem Hotelpreisradar, der vierteljährlichen Hotelpreisanalyse des Hotelportals HRS, um 1,1 Prozent auf eine durchschnittliche Zimmerrate von 90 EUR.
In Hamburg können Hoteliers mit einem Durchschnittstarif von 114 EUR (+ 6,5 Prozent gegenüber Q2/2016) die höchsten Preise verlangen - und konnten damit München vom ersten Platz im zweiten Quartal 2016 verdrängen (108 Euro), das mit minus 8,5 Prozent die größten Abschläge in Deutschland hinnehmen musste. Dahinter folgt Köln mit 106 EUR (+ 7,1 Prozent). In Dresden konnten Reisende im zweiten Quartal hingegen ein Schnäppchen machen: Zur Freude der Reisenden befand sich die Stadt mit durchschnittlichen 81 EUR pro Nacht am unteren Ende der Preiskette.
Mit deutlichen Tarifschwankungen innerhalb Europas liegt Lissabon an der Spitze: 113 EUR liegen preislich zwar in der unteren Hälfte, bedeuten aber einen Anstieg von 18,9 Prozent. Die teuerste Stadt in Europa war Oslo mit 217 EUR, ein Rückgang um 2,3 Prozent. Istanbuls Zimmerpreise fielen hingegen 2017 um 9 Prozent auf eine Durchschnittsrate von 71 EUR, das größte Minus in Europa.
Weltweit hatte New York mit 274 EUR (+ 13,7 Prozent) die Nase vorn, der höchste Anstieg zeigte sich in Toronto mit 40 Prozent. Am günstigsten nächtigten Reisende für 52 EUR pro Nacht in Kuala Lumpur (- 22,4 Prozent) – das größte Minus fuhr Seoul mit minus 51,7 Prozent ein, wo eine Übernachtung aber immer noch 126 Euro kosten soll.

Der Hotelpreisradar berücksichtigt aus den bei HRS verzeichneten 850.000 Unterkünften in 190 Ländern alle nicht stornierten Buchungen für Destinationen mit entsprechend großem Buchungsvolumen.

 

Zurück